Gedicht gewidmet für die Dorfjugend Hesselbach von Jürgen Tang zum 30 jährigen Pfingstjubiläum

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Dorfjugend Hesselbach

Über 40 Jahre durfte ich sie begleiten,

in ruhigen und manchmal unruhigen Zeiten.

In all diesen langen Jahren,

habe ich als ihr Ansprechpartner nur Gutes erfahren.

Nur einige Male fielen sie aus dem Rahmen,

wenn sie sich nicht anständig benahmen.

Maßgebend war nur eine Person,

nebenan im Park, der Stänkerer, dieser Clown.

Als erstes wurde gegenüber dem Friedhof die Sitzecke in Angriff genommen,

die Steine waren aus dem Steinbruch von Kleingladenbach gekommen.

Viel Mühe und Arbeit war damit verbunden,

was haben sie sich bei dem Steinesetzen geschunden.

Auf dem Friedhof bei der Wegepflasterei,

waren sie mit großer Anzahl mit dabei.

Die Arbeit im und um das Dorfgemeinschaftshaus sorgte für Beschäftigung.

Sie hielt sie an manchen Tagen so richtig in Schwung.

Am Eingang die geschnitzte Tafel aus Holz,

hierauf war sie beim Kauf besonders stolz.

Ebenso bei der Einrichtung,

kamen sie nach ihrer geldlichen Verpflichtung.

Beim Umbau und der Anlage beim Spritzenhaus,

halfen sie auch mit einer großen Anzahl mit aus.

Die Erdarbeiten und Spielgeräte beim Grillplatz hinterm Halberg

wahren von der Arbeit und den Finanzen auch kein Zwerg.

Ein separates Gebäude bei Marburger für die Dorfjugend,

was für die Nachbarn und Einigen im Dorf keine Tugend.

Baugenehmigung und Zeichnung waren schon erstellt,

aber durch die Einsprüche kam dieses Bauvorhaben aus der Welt.

Aus der Hütte im Park wurden sie vom Nachbarn vertrieben,

er wollte und konnte die Jugendlichen nicht lieben.

Am Ortsausgang in der alten Wasserpumpstation der Stadt,

sie nach langen Verhandlungen jetzt Ihre Bleibe hat.

Ein Weg wurde angelegt zur neuen Unterkunft,

auch ringsrum geordnet und gesäubert mit Vernunft.

Bei der Müllsammlung sind sie auch jedes Jahr dabei,

die Jungen und Mädchen, das ohne Geschrei.

Auf den beiden Grillplätzen helfen Sie auch ständig.

Und dies in großer Zahl unbändig.

Beim Mähen und Sträucherschneiden von Marburger bis Römerseifen

halfen sie mit Älteren an diesem Streifen.

Da sie nicht sind Außenseiter einer anderen Welt,

haben sie für ihre Fest ein größeres Zelt bestellt.

Beim Pfingstfest den Baum aufstellen,

die Gäste aus allen Richtungen quellen.

Ob Wittgensteiner, Hessen und Hinterländer in Massen,

aus allen Richtungen kommend, das Zelt kann sie kaum fassen.

Der Baum wird abwechselnd geholt bei zwei Forstbetrieben,

die dies seit Jahrzehnten so mitmachen und lieben.

Es sind dies der Forstbetrieb Ditzrod und die Rentkammer,

sie stellen ihn zur Verfügung ohne Gejammer.

Selbstverständlich ist am Pfingstmontag die Kirche im Zelt vertreten,

dies selbstverständlich als Dank um zu Gott zu beten.

Seit Jahren bin ich Ehrenmitglied in dieser Gilde,

werde zu jeder Sitzung eingeladen, wenn sie führen was im Schilde.

Unter die Künstler sind sie auch gegangen,

haben bei einigen Gemäldeausstellungen als Ölgemälde, da gehangen.

Jeder im Ort könnte froh und stolz sein über solch eine Dorfjugend,

die so für Ihre einsetzt, es ist eine Tugend.

Ich wünsche dem Fest einen guten Verlauf,

und schließe mit einem herzlichen Glückauf.

 

Jürgen Tang, Hesselbach, den 23. Mai 2015